Oktober 2018

Der Fenster Trend

Das Fenster von Heute ist weit mehr als Glas und Rahmen, welche Licht und Luft in die Räume lässt. Vom simplen Hauselement entwickelte es sich zum modernen hochtechnologischen Bauelement. Und immer mehr rücken Fenster ins Zentrum der Architektur.

© 2020 Wolf Fenster AGViele Planer verwenden das Fenster als zentrales Element des Raumdesigns. Gerade in dieser Hinsicht werden die verwendeten Rohstoffe zunehmend wichtiger. Die Oberflächenbeschaffenheit wirkt sich auf die Wahrnehmung aus. Die Formen prägen Räume. Fenster und Fassaden werden persönlicher. Je nach Wunsche passen Raumdesigner die Bauelemente an Stil, Geschmack und Umwelt an.

Dabei suchen innovative Architekten ständig nach neuen Lösungen und testen Materialien auf neue Einsatzgebiete. Sie erkunden Einsatzmöglichkeiten neuer Baustoffe. 2018 fand z.B. das Laminam Eingang ins Türensegment. Die großformatige Keramikplatte ermöglicht Türen nun auch in Marmor- oder Natursteinoptik zu glänzen.
Bei Fenstern hingegen steht der älteste Werkstoff der Natur weiterhin ganz oben auf der Wunschliste. Das Holz als natürliches, nachwachsendes Material bietet dem Endverbraucher Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit und bietet nebenher eine naturnahe Raum- und Wohnatmosphäre. Neben Holz wird Aluminium als zweiter bedeutender Rohstoff vor allem wegen seiner Beständigkeit gewählt. Alu garantiert besondere Langlebigkeit bei geringem Pflegeaufwand.

Wohlfühlen beginnt beim „Fühlen“

Die Kombination Holz/Alu bietet daneben noch einen weiteren Vorzug: das Berühren natürlicher Elemente. Der Tastsinn nimmt dabei indirekt Einfluss auf die optische Wirkung bzw. das wahrgenommene Design. Glänzende, satinierte oder raue Oberflächen werden anders wahrgenommen und Planer können dies gezielt je nach Stil einbinden. Bei der Auswahl des Fenstermaterials ist deswegen neben Beständigkeit die Ästhetik zu berücksichtigen.


© 2020 Wolf Fenster AGAbgesehen von den Rohstoffen geht der Trend bei Fenstern eindeutig zu größeren Glasflächen und sehr dünnen Rahmen, welche nicht mehr sichtbar sind. Räume erhalten dadurch eine besondere Atmosphäre und Übergänge ins Freie werden fließend. Die Innenräume erhalten mehr Licht und die Wohnqualität steigt.
Letztlich liegt der feine Unterschied aber häufig in den kleinen Details, wie Farben, Scharnieren und Griffen. Verschiedenste Möglichkeiten bedienen dabei die unterschiedlichsten Bedürfnisse: von dezent zurückhaltend bis zum Schrei nach Aufmerksamkeit deckt die Formvielfalt alle erdenklichen Bereiche ab. Die Beschläge hingegen folgen dem Trend der Rahmen und Profile: sie werden zunehmend unsichtbarer gestaltet.
So wichtig und schön Technik und Design aber auch sind: am Ende entscheidet meist die Funktionalität! Ein Fenster, das sich schlecht öffnen und schließen lässt und unseren Alltag verkompliziert, ist vorwiegend ein unbrauchbares Fenster.