Jänner 2019

Fensterrahmen – die Qual der Wahl

© 2020 Wolf Fenster AGFensterrahmen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Die Frage für welches Material man sich entscheidet ist deswegen mehr als eine Frage des Geschmacks. Vielmehr spielen andere Kriterien wie Preis, Pflegeaufwand und Beständigkeit eine große Rolle.

Ganzheitlich betrachtet spricht vieles für Holz. Der älteste Werkstoff der Welt wird seit Beginn des Fensterbaus eingesetzt. Die Dämmwerte sind ausgezeichnet und unterscheiden sich nur marginal von Kunststoffrahmen. Aber was noch viel wichtiger ist: Holz wächst nach! Holz verfügt über eine ausgezeichnete Ökobilanz und bindet CO2. Zudem sind Holzfenster langlebig.

Was spricht also gegen den Holzrahmen? Meist wird der hohe Pflegeaufwand angeführt. Holzfenster bedürfen ausreichender Pflege, damit eine lange Funktionalität gewährleistet wird. Doch wie hoch ist dieser Aufwand wirklich? Meist reicht eine Behandlung mit einer speziellen Pflegemilch pro Jahr aus, um eine lange Funktionalität zu gewährleisten. Lediglich bei starker Belastung durch UV-Strahlung oder Umwelteinflüssen können Erneuerungsanstriche fällig werden. Die Haltbarkeit des Außenanstriches ist systemabhängig: lasierende Oberflächen halten in der Regel 6 bis 8 Jahren, während deckende Anstriche gut 8 bis 12 Jahre überdauern. Eine genaue Empfehlung gibt am besten ein technischer Berater bei einem Lokalaugenscin.

© 2020 Wolf Fenster AGWem der Wartungsaufwand dennoch zu hoch ist, dem schaffen Holz-Alu-Rahmen Abhilfe. Sie stellen eine äußerst langlebige und pflegeleichtere Alternative zu den Holzrahmen dar. Die Aluminium-Verkleidung an der Außenseite schützt den Fensterrahmen vor Wind und Wetter. Wer designmäßig noch eine Schippe drauflegen will, entscheidet sich schließlich für rahmenlose Systeme. Damit wird selbst der Reinigungsaufwand der Fenster auf ein Minimum reduziert.